Fahrsicherheitstraining – meine Erfahrungen… Wozu?

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Hey zusammen!

Jetzt ist ja schon eine Weile kein Beitrag mehr von mir gekommen, aber das lag schlichtweg daran, dass ich die komplette letzte Woche inklusive Wochenende verplant hatte und keine Zeit gefunden habe.

Aber ich wollte mal von dem Fahrsicherheitstraining erzählen, welches ich vor kurzem besucht habe. Es war an einem Sonntag. Als wäre das jetzt nicht schon schlimm genug, musst ich an diesem Morgen um 7 Uhr aufstehen. Und ja für einen Sonntag ist das ultra früh. Für mich…

Dann bin ich um 8 Uhr in mIMG_5584ein Auto gestiegen und eine knappe Stunde nach Rheinberg gefahren. Die Autobahn war natürlich komplett leer. Welcher Idiot fährt schon freiwillig an einem Sonntag morgen über die deutschen Autobahnen. Ich hab wirklich nur 4 Autos und 3 Fernbusse gesehen xD

Dort angekommen musste ich erschrocken feststellen, dass es eigentlich ein „Firmen-Training“ war, wo ich noch rein geschoben wurde. Das heißt, dass ich in dem Seminarraum, wo wir unseren Trainer trafen, zwischen 10 Bäckerei-Fach-Verkäuferinnen saß. Im ersten Moment etwas eigenartig, aber auch irgendwie lustig. Nach einer kurzen Instruktion ging es auch schon auf den Trainingsplatz.

Unser Trainer hatte auf dem Trainingsplatz einen dicken BMW zur Verfügung stehen, dessen Power er auch mehr als einmal demonstrierte. Angeber 😦 Nein Spaß… der Trainer war wirklich super.

IMG_5583Ich könnte jetzt hier jede einzelne Übung vorstellen und erläutern, die wir an dem Tag mit unseren Autos gemacht haben, aber das würde den Rahmen total sprengen.

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Die Schleuderplatte

Was aber wirklich witzig war, war die Schleuderplatte über die wir fahren mussten. Beim ersten Mal habe ich mich natürlich 2x gedreht, aber schon beim zweiten Versuch konnte ich meinen kleinen Skoda gerade halten. Doch interessant war am Ende noch die Schlussbesprechung:

Uns wurde die Frage gestellt, was wir vom heutigen Tag mitnehmen und in der Zukunft beachten würden. Während die anderen Teilnehmer sich alle selbst belügten und behaupteten in Zukunft mehr Abstand zu halten und langsamer zu fahren, habe ich mir erstmal ein paar Gedanken darüber gemacht, da ich als vorletzter dran war.

Ich habe dann gesagt, dass ich in Gefahrensituationen und bei anderen Situationen, die wir simuliert hatten, nicht besser reagieren werde. Mir hat das Training nämlich nicht die Angst genommen, von der alle sprachen, sondern lediglich gezeigt, wie mein Auto in Gefahrensituationen und heiklen Manövern reagiert. Ich habe nur mein Auto besser kennengelernt. Die Situationen in die man geraten kann im Straßenverkehr sind viel zu unberechenbar und zufällig, dass kein Training und keine Simulation helfen kann. Erstaunlicherweise hat mir der Trainer komplett zugestimmt und plötzlich waren die anderen Teilnehmer auch ganz meiner Meinung. Schon interessant das Verhalten der Teilnehmer in dieser Situation. Auch ein ganz interessantes Thema für einen Beitrag, oder?

Also ich würde jedem, der ein neues Auto erworben hat, empfehlen einen Tag auf dem Verkehrsübungsplatz zu verbringen, um das Auto besser kennen zu lernen!

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